Ich werde ein RAID 1 aus zwei M.2 NVME-Laufwerken zu meinem zweiten NAS hinzufügen. Es ist derzeit mit 6 Laufwerken im RAID 5 eingerichtet.
Wie kann ich die M.2-Laufwerke zur ersten Speichergruppe machen? NAS herunterfahren, M.2-Laufwerke hinzufügen, Festplatten entfernen, NAS starten. Neue Speichergruppe mit den M.2-Laufwerken erstellen. NAS herunterfahren. Festplatten wieder einsetzen. NAS starten.
Wird dadurch das aktuelle RAID, das ich jetzt habe, zerstört? Wie kann man dann die SSDs als erste Speichergruppe hinzufügen, ohne einen vollständigen Neuaufbau? Oder geht das nicht?
Das Betriebssystem und die NAS-Konfiguration befinden sich bereits auf dem RAID5-Abschnitt auf jedem Laufwerk. Wenn du ein Set der NVMe-Laufwerke einbaust und diese einrichtest, wäre das eine komplett neue Konfiguration ohne Kenntnis der bestehenden Einrichtung, sodass die anderen 6 Laufwerke als neue Laufwerke erkannt würden.
Ich könnte mich irren, daher kann vielleicht jemand anderes noch etwas dazu sagen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es im Grunde so ablief, als ich in der Vergangenheit etwas Ähnliches gemacht habe. Ich habe allerdings nicht versucht, meine RAID-Gruppe wiederherzustellen.
Im Grunde muss ich also alles neu aufbauen, um das zu tun. Oder ich könnte einfach die Laufwerke als eine weitere Speichergruppe installieren und alle meine Anwendungen dorthin verschieben.
Da das Erstellen eines neuen Systempools bedeutet, komplett von vorne anzufangen, ist das zu viel Aufwand. Stattdessen meinte ich, dass ich einfach einen neuen Speicherpool mit den SSDs erstellen und meine App-Installationen dorthin verschieben kann.
Apps können in jeder Speichergruppe abgelegt werden.
Welchen wirklichen Vorteil bringt es, den Systempool auf SSD zu haben, wenn das Betriebssystem überall verteilt ist und Apps überall installiert werden können?
OK. Nun, ich mache mir darüber keine großen Sorgen. Der Hauptgrund für das Hinzufügen dieser ist für virtuelle Maschinen. Wenn ich bestimmte Apps nicht in diese Speichergruppe verschieben kann, dann ist das eben so. Wenn sie ausschließlich auf den SSD-Laufwerken liegen würden, wäre das etwas anderes. Aber das tun sie nicht und sind ohnehin durch die Geschwindigkeit des langsamsten Laufwerks begrenzt.
Verdammt! Virtualization Station ist eine der Apps, die nicht vom Systemvolume migriert werden können. Zwar kann ich die VMs auf den Flash-Laufwerken speichern, aber ich versuche hier, die Geschwindigkeit zu maximieren. Vielleicht lohnt es sich, komplett neu zu starten…