Ich habe seit Jahren ein primäres NAS und ein Backup-NAS, und das hat in einer hauptsächlich Windows-Umgebung immer gut funktioniert. Im vergangenen Jahr bin ich jedoch auf eine primär Linux-basierte Umgebung umgestiegen. Beim Backup meiner Linux-Verzeichnisse über Samba-Verbindungen ist mir aufgefallen, dass die Linux-Datei-Berechtigungen für Lesen, Schreiben und Ausführen nicht korrekt übernommen wurden. Daher bin ich auf rsync umgestiegen. Bisher benutze ich den Befehl rsync über die Kommandozeile, um meine Host-Dateien auf das Master-NAS über ein gemountetes Laufwerk zu kopieren:
sudo mount -t nfs4 -o “vers=4.0” fastnas:/Private /mnt/fastnas
Anschließend nutze ich rsync, um die Dateien zu kopieren:
Das funktioniert alles. Die Dateien werden auf das NAS kopiert und behalten ihre ursprünglichen Eigentümer und Berechtigungen.
Das letzte Stück ist jetzt, diese Dateien mit HBS 3 auf das Backup-NAS zu kopieren. Ich habe das Backup-NAS als Remote Rsync Server eingerichtet. Es gelingt mir problemlos, mit HBS 3 einen Job zu erstellen, der einen einzelnen Ordner vom Master-NAS zum Backup-NAS kopiert. Auch hier werden die Dateien auf das Backup-NAS kopiert und behalten ihre ursprünglichen Eigentümer und Berechtigungen.
Jetzt zu meiner Frage: In dieser Konfiguration erlaubt HBS 3 nur einen Job pro Ordnerpaar. Mein größter Job besteht aber aus 12 Ordnerpaaren. Mit Hilfe von Google Gemini habe ich das so gelöst, dass ich 12 verschiedene Jobs erstellt habe – pro Job jeweils ein Ordner – und diese so verkettet habe, dass sie nacheinander ausgeführt werden. Das funktioniert, ist aber sehr mühsam in der Konfiguration. Warum gibt es diese Einschränkung bei HBS 3? Man könnte doch problemlos mehrere Ordnerpaare zulassen, so wie es sonst auch möglich ist, und die Ordner, falls nötig, einfach einzeln sequenziell synchronisieren.
Bevor wir darauf eingehen, warum der rsync-Pfad sich so verhält, nehme ich an, dass beide Geräte hier QNAP NAS-Einheiten sind. Hast du schon in Erwägung gezogen, das Backup-NAS als Remote NAS (RTRR) Ziel hinzuzufügen, anstatt als Remote Rsync-Server? Ein RTRR-Job unterstützt mehrere Ordnerpaare in einem einzelnen Job, sodass deine 12 Paare zu einem Job zusammengefasst werden könnten, statt 12 hintereinander geschalteten Jobs.
Gab es einen bestimmten Grund, warum du das Ziel Rsync-Server gegenüber Remote-NAS gewählt hast?
Zur rsync-Ordnerpaar-Beschränkung selbst: Wir haben das als Produktanforderung aufgenommen und es wird nun intern bewertet. Danke.
NA9D, danke für deine Antwort. Ich habe jahrelang erfolgreich einen Synchronisierungsjob ausgeführt, bei dem mehrere Ordnerpaare verwendet werden. Dieser neue Job nutzt speziell den „Remote Rsync Server“, was etwas anderes ist. Wie ich in meinem ersten Beitrag erklärt habe, führt ein einfacher Synchronisierungsjob dazu, dass meine Linux-Skripte auf dem NAS geänderte rwx-Berechtigungen erhalten. Früher habe ich darauf nicht besonders geachtet, weil meine Arbeitsumgebung hauptsächlich Windows war. Da mein Arbeitsplatz jetzt überwiegend Linux ist, achte ich genauer darauf und sehe die Änderung bei den Skriptberechtigungen. Das möchte ich nicht, denn wenn mein Arbeitsplatz ausfällt, möchte ich nicht viel Zeit damit verbringen, die Skript-rwx-Berechtigungen wieder zu reparieren.
Hallo Jack, danke für deine Antwort. In meinen internen Notizen im Passwortmanager habe ich folgenden Kommentar gefunden:
„Benutze guyr und Remote-NAS-Konto. Aus irgendeinem Grund hat RTRR nicht mehr funktioniert. QTS 5.2.8.3332“
Wir sind mittlerweile schon einige Versionen weiter, also kann ich mir jetzt Zeit nehmen, den RTRR-Account noch einmal zu testen. Ich melde mich hier, sobald ich das ausprobiert habe.