Allgemeine Leistung & Benutzeroberfläche
- Visuelles Update: Die neue Benutzeroberfläche sieht großartig aus und fühlt sich spürbar schneller an als 5.2. Selbst mit einer schlanken Konfiguration (hauptsächlich Nutzung des NAS für ZFS-Speicher und Docker-Container) ist die verbesserte Reaktionsgeschwindigkeit des Webinterfaces eine willkommene Verbesserung.
- Login-Stabilität: Ich stoße auf einen wiederkehrenden Fehler, bei dem der Login-Bildschirm etwa jedes fünfte Mal beim Lade-Animation hängen bleibt. Ein harter Refresh (
Strg+Shift+R) behebt das Problem, was auf ein mögliches Timeout oder ein Handshake-Problem mit dem neuen Authentifizierungs-Backend hindeutet.
Kernspeicher & Snapshots
- ZFS-Zuverlässigkeit: Die Kernimplementierung von ZFS bleibt ausgezeichnet und ist weiterhin der Hauptgrund, warum ich diese Plattform nutze.
- Sequenzielle Snapshot-Planung: Derzeit gibt es keine Möglichkeit, Datasets für sequenzielle Snapshots zu gruppieren. Um Ressourcenkonflikte zu vermeiden, muss ich Zeitpläne manuell staffeln (z. B. 4:00, 4:10, 4:20). Falls das Backend tatsächlich intelligent genug ist, Datasets automatisch zu staffeln, wurde mir das nicht angezeigt.
- Feedback: Mit der Einführung von unveränderlichen (WORM) Snapshots ist dies wichtiger denn je. Wenn sich Zeitpläne überlappen und das System dadurch hängt, können diese Snapshots nicht einfach gelöscht werden, um das Problem zu beheben. Eine „Gruppen-/Batch“-Planungsoption wäre ein großer Gewinn für die Benutzerfreundlichkeit.
Netzwerk & Container Station (cgroups)
- IPv6-Unterstützung: Die IPv6-Funktionalität fühlt sich weiterhin unvollständig und gelegentlich inkonsistent an. Ich hatte mir in diesem Update mehr Gleichwertigkeit mit IPv4 erhofft.
- Container Station & Kernel-Mismatch: Der Wechsel auf einen 6.x-Kernel ist zwar positiv, aber die Docker-Engine-Version wirkt im Vergleich dazu veraltet.
- cgroup v2-Probleme: Mit dem Kernel-Update scheint der Wechsel zu cgroup v2 Probleme bei der Erkennung von Speicher durch Container Station 3.x zu verursachen. Insbesondere werden per CLI erstellte ZFS-Datasets nicht mehr von der Benutzeroberfläche erkannt. Dass sämtlicher Container-Speicher über GUI-erstellte „Freigegebene Ordner“ laufen muss, deutet darauf hin, dass die Middleware die neue cgroup-Hierarchie oder manuelle Dataset-Einbindungen noch nicht so flexibel handhabt wie in 5.2.
USV-Management (NUT)
Die aktuelle NUT (Network UPS Tools)-Implementierung bleibt ein großes Ärgernis:
- IP-Beschränkungen: Wir sind weiterhin auf 10 manuelle IP-Einträge für die USV-Überwachung beschränkt.
- Anfrage: Bitte unterstützen Sie CIDR-Notation (z. B.
192.168.0.0/24). Das manuelle Verwalten einzelner IPs für ein Home-Lab ist mühsam. - Modernisierung: Die NUT-Version und die Abhängigkeit von eigenen Skripten wirken im Vergleich zum Rest des Betriebssystems veraltet. Ich habe mein USV-Management inzwischen auf einen Raspberry Pi ausgelagert, um diese Einschränkungen zu umgehen, würde es aber lieber nativ von QuTS hero verwalten lassen.
Zusammenfassung der Vorschläge:
- Sequenzielle Planung hinzufügen: Ermöglichen Sie Nutzern, eine Warteschlange von Snapshots für mehrere Datasets auszulösen, um Ressourcenkonflikte zu vermeiden.
- NUT-Client verbessern: Unterstützung für Subnetze/CIDR in der USV-Überwachungsliste und Abschaffung des 10-Geräte-Limits.
- Container Station optimieren: Aktualisierung der Docker-Engine zur besseren Anpassung an die cgroup v2-Implementierung des 6.x-Kernels und Wiederherstellung der Sichtbarkeit für per CLI erstellte Datasets.