QVR-bezogen – Corridor-Modus für IP-Kameras

In vielen Gebäuden – wie Schulen, Krankenhäusern, Büros oder Hotels – sind Flure typischerweise schmal und lang. Wenn IP-Kameras mit einem Standard-Breitbildseitenverhältnis (16:9) zur Überwachung dieser Bereiche eingesetzt werden, wird ein Großteil des vertikalen Bildbereichs verschwendet und das horizontale Sichtfeld ist oft unzureichend. In solchen Fällen ist der Corridor Mode (Korridormodus) eine ideale Lösung.

Der Korridormodus dreht den Video-Feed der Kamera um 90 Grad und ändert die Bildausrichtung von horizontal zu vertikal (zum Beispiel von 16:9 auf 9:16), sodass sie besser für die Form eines Flurs geeignet ist.

Zuerst die Kamera physisch um 90 Grad drehen.

Anschließend auch die Bildausgabe um 90 Grad drehen.

Dadurch entsteht eine vertikale Überwachungsansicht, die die Sicht entlang des Flurs deutlich verbessert, tote Winkel reduziert und sowohl Speicherplatz als auch Bandbreite optimiert.

Die meisten IP-Kameras, die den Korridormodus unterstützen, ermöglichen diese Konfiguration über Firmware-Einstellungen oder durch Anpassung der Installationsrichtung. Es ist ein wichtiges Merkmal bei der Installation von Kameras in langen, schmalen Innenräumen.

Der Korridormodus ist nicht auf Innenräume beschränkt.

Er gilt auch für Einfahrten, die von vorne betrachtet werden, Gassen und andere Lücken zwischen Gebäuden.