ich bin neu in der Welt von NAS und überlege, ein QNAP zu verwenden, um Fotos, Dokumente und Backups von verschiedenen Computern zu speichern.
Ich habe gelesen, dass ein RAID hilft, Daten verfügbar zu halten, falls eine Festplatte ausfällt, aber dass es kein Backup ersetzt. Welche Strategie würdet ihr einem Privatanwender empfehlen? Ich dachte daran, eine Kopie auf dem NAS zu behalten, eine weitere auf einer nicht angeschlossenen USB-Festplatte und eine dritte extern oder in der Cloud zu sichern.
Außerdem würde mich interessieren, welche Sicherheitsmaßnahmen ihr für unverzichtbar haltet: Snapshots, Zwei-Faktor-Authentifizierung, das Deaktivieren von UPnP oder das Vermeiden, das NAS direkt ins Internet zu stellen.
Ich würde mich über Ratschläge oder Erfahrungen mit einem ähnlichen Setup freuen. Viele Grüße!
Ich würde auf Zwei-Faktor verzichten, denn wenn das NAS-Datum nicht synchron läuft, bekommst du Probleme mit der Authenticator-App.
Das NAS nie über UPnP oder manuelle Portweiterleitungen zu exponieren, ist auf jeden Fall richtig.
Das Backup-Verfahren (lokale und Cloud-Kopie) ist gut, stelle nur sicher, dass du tatsächlich regelmäßig Backups machst (falls das USB-Laufwerk vom Netz getrennt ist).
Ich würde mehrere Backups auf verschiedene Arten aus mehreren Gründen empfehlen. So mache ich es:
1.) Ich sichere alle meine Dateien vom Haupt-NAS auf mein Backup-NAS (funktioniert natürlich nur, wenn man zwei NAS-Geräte hat).
2.) Ich sichere alle Dateien drei Mal pro Woche auf iDrive.
3.) Ich sichere meine TimeMachine-Backups (von meinen Macs) einmal wöchentlich auf eine USB-Festplatte.
4.) Ich erstelle täglich Snapshots und repliziere sie auf meinem zweiten NAS.
5.) Ich sichere wichtige Daten täglich auf mein MyQNAPCloud Online-Speicherkonto.
Hier gibt es viel Redundanz, denn ich vertraue keiner Methode allein, dass sie nicht irgendwann versagt! Die Snapshots sind hauptsächlich dazu da, dass ich File-Level-Recovery machen kann, falls ich mal eine Datei versehentlich mitten am Tag lösche oder so. Das ist nicht wirklich ein „Backup“, sondern eher ein Schutz.
Mehrere Kopien, die an mehreren Orten gespeichert werden – das ist genau das, was man wirklich will.