ich interessiere mich immer für technische Gadgets. Heute wollte ich deshalb den WireGuard-Server auf meinem TS-464 testen, der mit QNAP VPN Service 3 angeboten wird.
Der ganze Prozess ist einfach nur nervig. Um den Public Key zu „exportieren“, damit man zum Beispiel den mobilen Client einrichten kann, MUSS man den Schlüssel in eine Datei kopieren und die Datei anschließend auf den Client übertragen, um sie verwenden zu können. Leute, das ist – sorry für die deutlichen Worte – einfach inakzeptabler Bullsh**. Obendrein ist die Hilfeseite viel zu kompliziert. Nicht intuitiv.
Schaut euch zum Beispiel an, wie AVM Fritz das macht:
WireGuard-Server auf dem Router einrichten
Alle nötigen Clients einrichten, mit der Option, jederzeit am Router einem Client die Erlaubnis zu geben oder zu entziehen
Fertige Client-Konfigurationsdatei vom Router herunterladen
Die Konfigurationsdatei auf das Mobilgerät übertragen
WireGuard-App öffnen und die Konfigurationsdatei importieren
Fertig – sofort einsatzbereit
Mein Vorschlag:
Ich möchte WireGuard auf meinem QNAP NAS genauso einfach handhaben können, wie bei Fritz.
Wenn dein Router die Wireguard (WG) Verbindung unterstützen kann, dann nutze das – das ist definitiv 100 % besser, als dafür das QNAP zu verwenden. Meiner Meinung nach sollte der VPN-Einstiegspunkt beim Router liegen und nicht bei einem Gerät im Netzwerk, außer es handelt sich wirklich um einen dedizierten VPN-Server.
Ich habe noch nie eine WG-Verbindung auf meinen QNAPs eingerichtet. Ich habe einen MicroTik Router, der den gesamten WG-Traffic übernimmt. Dort muss ich entweder einen QR-Code verwenden oder den Schlüssel kopieren und einfügen. Ist halb so wild.
Kopiere einfach den Public Key, öffne eine Messaging-App auf deinem Rechner, füge den Key in eine neue Nachricht ein und schicke die Nachricht an dich selbst. Dann kannst du auf dem Mobilgerät den Key aus der Nachricht in die WG-App einfügen.
Außerdem gibt es technisch gesehen bei WG keinen Server und keinen Client. Es ist ein Peer-to-Peer-Verbindungssystem.