Als intensiver Google Photos-Nutzer: Das ist meine Erfahrung mit QNAP MARS und Google Takeout
Als intensiver Nutzer von Google Fotos habe ich lange nach einer stabilen und effizienten Backup-Lösung gesucht, um meine Fotos und Videos zu sichern – idealerweise eine, die meine Cloud-Fotos täglich auf mein eigenes Gerät sichert.
Vor Kurzem habe ich zwei Methoden ausprobiert: die MARS-Anwendung von QNAP und die Exportfunktion von Google Takeout.
Fangen wir mit dem Fazit an: Die Backup-Funktion von Google Takeout ist so frustrierend wie Müll – sie ist unglaublich schwer zu benutzen…
Im Folgenden teile ich meine Erfahrungen und Eindrücke während des Backup-Prozesses.
Meine Erfahrung mit QNAP MARS
Einrichtungsprozess
Der Einrichtungsprozess für QNAP MARS war unglaublich intuitiv und bequem. Alles, was ich tun musste, war die MARS-App auf meinem QNAP NAS zu installieren, mein Google-Konto zu autorisieren, die Alben auszuwählen, die ich sichern wollte, und einen automatischen Backup-Zeitplan zu konfigurieren. Mit dieser Einrichtung sichere ich jetzt Google Fotos täglich auf mein QNAP NAS.
Funktions-Erlebnis
Die Backup-Funktion von MARS ist das, was ich am meisten liebe. Es werden nur neu hinzugefügte oder geänderte Fotos und Videos synchronisiert, wodurch doppelte Speicherung vermieden, NAS-Speicher gespart und sichergestellt wird, dass die täglichen Backups schnell und effizient ablaufen.
Zusätzlich werden alle Backup-Daten lokal auf meinem NAS gespeichert, was mir große Sicherheit gibt. Selbst wenn Dateien in Google Fotos versehentlich gelöscht werden, kann ich alles vom NAS wiederherstellen. Im Grunde dient QNAP MARS als Offsite-Backup für meine Google Fotos. Das beseitigt Sorgen über mögliche Preiserhöhungen von Google oder Probleme wie Kontosperrung oder -löschung.
Einschränkungen und Herausforderungen
MARS hat jedoch einige Einschränkungen. Zum Beispiel sind aufgrund von Beschränkungen der Google API Videos, die auf das NAS gesichert werden, auf eine maximale Auflösung von 1080p/30fps begrenzt. Google Issue Tracker: Return high resolution video from base URL
Meine Erfahrung mit Google Takeout
Im Gegensatz dazu muss man bei Google Takeout auf die Takeout-Webseite gehen, den Exportbereich auswählen (alle Alben oder bestimmte), und darauf warten, dass das System Download-Links generiert. Der Prozess ist zwar einfach, aber bei meinem großen Datenvolumen dauert jeder Export mehrere Tage…
Nach dem Export über Google Takeout erwartet mich ein Haufen ZIP-Dateien, die ich einzeln herunterladen und dann manuell extrahieren muss, nur um die Fotos wiederherzustellen – das ist anstrengend! OMG.
Google Takeout komprimiert alle Bilder beim Export in mehrere ZIP-Dateien. Das führt zu redundanter Speicherung und verschwendetem Speicherplatz. Das Herunterladen all dieser ZIP-Dateien dauert viel zu lange und erfordert umfangreiche manuelle Organisation – etwas, das ich extrem ineffizient finde.
Außerdem sind die Backup-Frequenzoptionen begrenzt:
- Einmal
- Alle zwei Monate, insgesamt sechs Mal
Das ist ein weiterer großer Nachteil. Als jemand, der Angst vor Datenverlust hat, erwarte ich tägliche Foto-Backups. In dieser Hinsicht ist Google Takeout im Vergleich zur QNAP MARS-Lösung einfach unpraktisch.
Fazit
Wenn ich zwischen den beiden Methoden wählen müsste, würde ich mich zweifellos für QNAP MARS entscheiden. Die Automatisierungsfunktionen und inkrementellen Backups sparen mir viel Zeit und Aufwand.
Auch wenn Google Takeout kostenlos ist, machen der umständliche Prozess und die langen Exportzeiten – gefolgt von der manuellen Extraktion der ZIP-Dateien – ihn für Langzeitnutzer wie mich wenig nutzerfreundlich.
Mit MARS werden Fotos aus Google Fotos täglich auf mein NAS gesichert, ohne dass ich ZIP-Dateien manuell extrahieren muss – das ist wirklich zufriedenstellend.
Insgesamt ist QNAP MARS die perfekte Lösung für das Backup von Google Fotos. Dass meine Cloud-Fotos täglich auf meinem eigenen Gerät gesichert werden, gibt mir ein unschätzbares Gefühl von Sicherheit.



